Regierung fordert sparsameren Umgang mit Rohstoffen

Das Bundeskabinett beschließt an diesem Mittwoch das dritte Ressourceneffizienzprogramm, kurz ProgRess III.

Mit dem Programm will die Koalition einen sparsameren Umgang mit Rohstoffen erreichen. Deutschland soll von Primärrohstoffen unabhängiger und auf diese Weise krisensicherer werden. Vor allem Unternehmen sollen natürliche Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette effizienter nutzen.

ProgRess III ist kein Gesetzespaket, sondern eine Zusammenstellung geplanter Maßnahmen der Regierung in den nächsten Jahren. Der 87-seitige Bericht, der dem Handelsblatt vorliegt, sieht 119 Maßnahmen vor, die von ökologischen Sorgfaltspflichten in Rohstofflieferketten über die Reparierbarkeit von Produkten, Beratungsangebote für Unternehmen und eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft bis zu Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr und Umweltzeichen für ressourceneffiziente Software reichen.

Vorgesehen ist ein Wechselspiel aus Marktanreizen, freiwilligen Initiativen und Druck. Mit Instrumenten der Außenwirtschaftsförderung sollen Unternehmen künftig nur noch unterstützt werden, wenn sie Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsstandards einhalten, heißt es in dem Dokument. Subventionen sollen schrittweise so umgestaltet werden, dass sie Anreize zur Steigerung der Ressourceneffizienz geben. Auch Förderprogramme sollen mit Blick auf Ressourceneffizienz neu strukturiert werden.

Ein Kommentar

  1. Hahahaha ja… 7, 8 Milliarden Menschen… fressen alles weg, bauen alles ab und vergiften was bleibt. Wie wäre es denn einmal, wenn die Regierung zunächst einmal überlegt mit der Ressource Steuerbürger und dem Rohstoff Steuergeld sorgsamer und viel sparsamer umzugehen? Wäre ein Anfang. Dann würde der Steuerbürger vielleicht auch was übrig haben für mehr bio und regional oder so…

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