Überlastung der Gesundheitsämter durch 4. Covid19-Welle

Gesundheitsämter sehen sich vielerorts angesichts der hohen Fallzahlen in Deutschland nicht mehr in der Lage, alle Kontakte von infizierten Personen nachzuverfolgen.

„Die Belastungen sind enorm“, sagte Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), dem Handelsblatt. „Es ist an vielen Orten im Augenblick nicht mehr möglich, die Kontakte von Infizierten zeitnah zu erreichen und zu informieren“, sagte Teichert.

Viele Bundesländer verzichteten deswegen auf die Kontaktverfolgung, „wie wir sie bisher kennen“, so Teichert. Dort würden positiv auf das Coronavirus getestete Personen nicht mehr routinemäßig von den Gesundheitsämtern kontaktiert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt den Gesundheitsämtern bereits seit September, sich auf Ausbrüche etwa in Alten- und Pflegeheimen zu konzentrieren. Angesichts der Lage machen nun mehr und mehr Landkreise davon Gebrauch. Dies teilten unter anderem die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg auf Handelsblatt-Anfrage mit.

Teichert forderte angesichts der Lage schnelle Hilfen. In Regionen mit besonders hohen Fallzahlen bräuchten die Gesundheitsämter „kurzfristig wieder externe Unterstützung von anderen Ämtern in der Kommunalverwaltung, von der Bundeswehr oder auch von Medizinstudierenden.“ Darüber hinaus bräuchte es Fachpersonal, das langfristig bliebe und eingearbeitet sei. Der Bund verabschiedete im vergangenen Jahr den Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, denen bis 2026 vier Milliarden Euro zur Verfügung steht – unter anderem für mehr Personal. Trotz des Budgets würden die Stellen nicht schnell genug besetzt – auch deswegen, weil die Bezahlung im Gesundheitsdienst für viele nicht attraktiv sei, sagte Teichert.

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